Eintracht Frankfurt: Torwart-Entscheidung vor Pokalspiel gefallen

Noah Atubolu zieht Reißleine bei Beratern und gibt offenbar grünes Licht für überraschenden Wechsel

Torwart-Situation bei Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt steht kurz vor dem Start der neuen Saison und hat eine wichtige Entscheidung auf der Torwartposition getroffen. Trainer Adi Hütter bestätigte, dass Kauã Santos im ersten Pflichtspiel der Saison, dem DFB-Pokal-Spiel gegen den SC St. Tönis, zwischen den Pfosten stehen wird. Das Spiel findet am Freitag statt.

Diese Entscheidung folgt auf eine deutliche 0:7-Niederlage im Testspiel gegen Brentford, bei der Santos kritisiert wurde. Insbesondere beim zweiten Gegentreffer soll er nicht gut ausgesehen haben. Santos hat in der Vergangenheit wiederholt leichte Fehler gemacht, was ihn in den Augen von Trainer Hütter zu einem Unsicherheitsfaktor macht.

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Die Wahl für Santos im Pokalspiel wird als Notlösung betrachtet, da die Eintracht weiterhin intensiv nach einem neuen Torwart sucht. Hütter äußerte sich dazu, dass er mit dem Personal arbeitet, das ihm zur Verfügung steht, und sein Fokus momentan auf dem Pokalspiel liegt.

Mögliche Neuzugänge und Beraterwechsel

Ein Kandidat für die Torwartposition bei Eintracht Frankfurt ist Noah Atubolu vom SC Freiburg. Berichten zufolge soll Atubolu einen Wechsel zur Eintracht als „stabilste Alternative“ ansehen, nachdem seine ursprünglichen Pläne, zu einem europäischen Top-Klub, möglicherweise aus der Premier League, zu wechseln, nicht wie erwartet verliefen.

Atubolu hatte vor dem Transfersommer eine Vertragsverlängerung beim SC Freiburg über 2027 hinaus abgelehnt. Der SC Freiburg reagierte daraufhin mit der Verpflichtung von Mio Backhaus als neue Nummer eins. Atubolu selbst sah sich jedoch mit einem Stillstand auf dem Transfermarkt konfrontiert, da konkrete Angebote, beispielsweise von Aston Villa, ausblieben.

Der 24-Jährige soll mit der Arbeit seiner ehemaligen Berateragentur Epic Sports unzufrieden gewesen sein und hat sich mittlerweile offiziell von ihr getrennt. Diese Trennung wurde dem Fachmagazin bestätigt. Atubolu wurde offenbar auch mit Interesse von Borussia Dortmund, AC Mailand und Aston Villa gelockt, falls die jeweiligen Stammtorhüter wechseln würden, was jedoch nicht der Fall war.

Um eine Saison auf der Tribüne in Freiburg zu vermeiden und seine Perspektiven für die deutsche Nationalmannschaft zu wahren, war Atubolu gezwungen, seine Pläne zu überdenken. Nach der Trennung von Epic Sports scheint sich in Frankfurt ein Ausweg zu bieten.

Forderungen und weitere Optionen

Der SC Freiburg fordert für Atubolu angeblich mindestens 15 Millionen Euro. Es ist jedoch fraglich, ob die Eintracht diese Summe aufbringen kann, da der geplante Transferüberschuss von 50 Millionen Euro in diesem Sommer noch nicht erreicht wurde. Konkrete Verhandlungen zwischen Freiburg und der Eintracht haben laut Berichten noch nicht stattgefunden.

Sportvorstand Markus Krösche wird sich in der Torhüterfrage nicht nur auf Atubolu konzentrieren, um seine Verhandlungsposition gegenüber Freiburg nicht zu schwächen. Auch die Verpflichtung oder Leihe einer Nummer zwei eines ausländischen Top-Klubs ist denkbar. Neben Atubolu wurde die Eintracht auch mit einer Rückkehr von Lukas Hradecky in Verbindung gebracht, wobei diese Spur laut Berichten nicht als „heiß“ gilt.

Atubolu hält sich derzeit im Mannschaftstraining der Freiburger fit, nachdem er zuvor individuell trainiert hatte. Obwohl er sich einen Wechsel zur Eintracht vorstellen kann, prüft er aktuell noch andere Optionen und die Ernsthaftigkeit des Interesses anderer Klubs wie Neapel, Marseille oder Bournemouth.

Für das DFB-Pokal-Spiel am Wochenende gegen den SC St. Tönis wird Kauã Santos im Tor stehen, wie Trainer Hütter am Mittwoch auf einer Pressekonferenz bestätigte.

Source: spox.com

Sarah Krüger ist Sportredakteurin und berichtet über Fußball, Sport und aktuelle Ereignisse.

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