München: Keine Hinweise auf mögliches Karriereende für Jamal Musiala nach Zusammenbrüchen

FC Bayern: Nach Schock um Jamal Musiala: Keine Hinweise auf mögliches Karriereende - BILD

Musialas Gesundheitszustand

Jamal Musiala, Spieler des FC Bayern München, hat öffentlich gemacht, dass er unter einer neurologischen Dysfunktion leidet. Diese führt zu „temporär kurz auftretenden, aber gut behandelbaren Absencen“, wie er in sozialen Medien mitteilte. Diese Absencen können zu Momenten führen, wie sie kürzlich in Testspielen gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim auftraten, bei denen Musiala kurz nach seiner Einwechslung auf dem Spielfeld zusammenbrach.

Trotz dieser Vorfälle rechnet der FC Bayern damit, dass Musiala seine Karriere fortsetzen kann. Informationen aus dem Verein, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, deuten darauf hin, dass es derzeit keine Hinweise auf ein mögliches Karriereende des DFB-Stars gibt. Musiala selbst hat den Wunsch geäußert, weiterhin Fußball zu spielen und sich seiner Leidenschaft zu widmen, was ihm bei der Genesung am meisten helfe.

Casino Boni

1
Winbeatz
5.0/5

100% bis zu 500€ + 200 Freispiele

  • Willkommenspaket bis zu 1.500€
  • 10% wöchentliches Cashback
2
Thor Fortune
5.0/5

100% bis zu 750€ + 150 Freispiele

  • Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
  • 25% Reload-Bonus jeden Montag
3
Roulettino
5.0/5

150% bis zu 300€ + 100 Freispiele

  • Willkommensbonus bis zu 1.000€
  • 50 Freispiele jeden Freitag

Alle Casino-Boni →

Die genaue neurologische Erkrankung hinter Musialas Absencen ist nicht öffentlich bekannt, und eine konkrete Diagnose wurde von ihm nicht mitgeteilt. Laut Angaben des FC Bayern war Musialas Einsatz in beiden Testspielen ärztlich umfassend abgesprochen und als unbedenklich eingestuft worden. Er befindet sich in medizinischer Behandlung, und es bestehe kein darüber hinausgehendes gesundheitliches Risiko.

Parallelen im Sport

Die Möglichkeit einer erfolgreichen Sportkarriere trotz Epilepsie wurde bereits von anderen Athleten gezeigt. Ein Beispiel ist der Skispringer Severin Freund, der nach seinem Karriereende im Jahr 2022 öffentlich machte, dass er an fokaler Epilepsie leidet. Freund war in der Saison 2014/2015 Gesamtweltcupsieger, gewann dreimal WM-Gold und 2014 bei den Olympischen Spielen ebenfalls Gold im Teamwettbewerb.

Freund erlebte seinen ersten Anfall im Sommer 2004 im Alter von 16 Jahren. Nach einem weiteren Anfall im Jahr 2006 wurde er erneut untersucht. Damals wurde ihm mitgeteilt, dass Leistungssport nicht in Frage käme und es darum ginge, ein geregeltes Leben zu führen. Nach weiteren umfangreichen Tests stellte sich jedoch heraus, dass ein Anfall tagsüber sehr unwahrscheinlich sei und er Sport ausüben dürfe.

Musiala ist nicht der einzige prominente deutsche Sportler mit dieser Krankheit. Seine Mannschaftskollegen beim FC Bayern waren offensichtlich schon länger über seine Erkrankung informiert. Musiala erklärte, dass er sich in enger Abstimmung und regelmäßigem Austausch mit Experten befinde und es sein persönlicher Wunsch sei, sich der Herausforderung zu stellen und mit Freigabe der neurologischen Fachärzte weiterhin dem Fußball nachzugehen.

Die Absencen, die bei Musiala festgestellt wurden, sind als „gut behandelbar“ beschrieben worden. Die Fußballwelt zeigte sich besorgt um den Nationalspieler, nachdem er in den Testspielen gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim zusammengebrochen war. In beiden Fällen bildeten Mitspieler einen Sichtschutz um den am Boden liegenden Spieler, bevor Musiala ausgewechselt wurde.

Der FC Bayern und Musiala selbst sind zuversichtlich, dass er seine Karriere fortsetzen kann. Musiala äußerte sich erstmals nach dem Heidenheim-Spiel in den sozialen Medien zu seinem Zustand.

Source: bild.de

David Zimmermann ist Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball, Bundesliga und internationale Wettbewerbe.

Sport