Nizza: Demi Vollering gewinnt Tour de France der Frauen, Antonia Niedermaier holt Weißes Trikot

Tour de France Frauen 2024: Demi Vollering gewinnt Gesamtwertung - Sport - SZ.de

Vollering sichert sich Gesamtsieg

Demi Vollering hat zum zweiten Mal nach 2023 die Tour de France der Frauen gewonnen. Die niederländische Fahrerin verteidigte ihr Gelbes Trikot auf der letzten Etappe, die in Nizza startete und endete. Sie sicherte sich den Gesamtsieg mit einem Vorsprung von etwas mehr als einer Minute vor Kasia Niewiadoma aus Polen. Vollering feierte auf dieser Etappe ihren dritten Tagessieg, nachdem sie die Angriffe ihrer Rivalin Niewiadoma abgewehrt hatte.

Vollering setzte ihre entscheidende Attacke knapp 15 km vor dem Ziel. Niewiadoma konnte ihr nicht mehr folgen. Für Vollering ist dies der fünfte Grand-Tour-Titel ihrer Karriere. In der Abschlusswertung lag sie 1:18 Minuten vor Niewiadoma, der sie die Führung erst auf der vorletzten Etappe abgenommen hatte.

Casino Boni

1
Winbeatz
5.0/5

100% bis zu 500€ + 200 Freispiele

  • Willkommenspaket bis zu 1.500€
  • 10% wöchentliches Cashback
2
Thor Fortune
5.0/5

100% bis zu 750€ + 150 Freispiele

  • Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
  • 25% Reload-Bonus jeden Montag
3
Roulettino
5.0/5

150% bis zu 300€ + 100 Freispiele

  • Willkommensbonus bis zu 1.000€
  • 50 Freispiele jeden Freitag

Alle Casino-Boni →

Niedermaier triumphiert im Weißen Trikot

Die deutsche Fahrerin Antonia Niedermaier, 23 Jahre alt, schrieb Geschichte, indem sie das Weiße Trikot als beste Nachwuchsfahrerin gewann. Sie ist die erste deutsche Radsportlerin, die seit der Neuauflage der Tour de France Femmes ein Wertungstrikot mit nach Hause nehmen darf. Niedermaier verteidigte das Trikot auf der 9. Etappe souverän vor der Spanierin Paula Blasi.

Antonia Niedermaier gewann das Weiße Trikot der besten Jungfahrerin.
Antonia Niedermaier gewann das Weiße Trikot der besten Jungfahrerin.Philippe Magoni/AP/dpa Credit: sueddeutsche.de

Im Gesamtklassement verbesserte sich Niedermaier auf einen starken vierten Platz. Sie verpasste das Podium nur knapp, nachdem sie beim Giro d’Italia bereits Zweite geworden war. Niedermaier spielte eine wichtige Rolle im Team Canyon/SRAM, indem sie Tempoarbeit leistete und ihre Teamkollegin Niewiadoma unterstützte.

Spannendes Duell auf der finalen Etappe

Die neunte Etappe, ein Rundkurs über 99,2 Kilometer mit vier Überquerungen des Col d’Èze, entwickelte sich erneut zu einem Zweikampf zwischen Vollering und Niewiadoma. Beide Fahrerinnen setzten sich am letzten Anstieg ab. Vollering attackierte schließlich 500 Meter vor der letzten Bergwertung und holte sich den Etappensieg im Alleingang.

Niewiadoma, die Vollering bei der Tour 2024 mit nur vier Sekunden Vorsprung den Gesamtsieg weggeschnappt hatte, warf Vollerings Team nach der Zielankunft der 8. Etappe unsportliches Verhalten vor. Sie wurde nach eigenen Angaben von der Französin Celia Gery an einer Schlüsselstelle im Anstieg absichtlich an die Absperrungen gedrängt. Niewiadoma äußerte ihren Respektverlust gegenüber dem Team von Vollering.

Hinter Vollering kam die Spanierin Paula Blasi mit 1:04 Minuten Rückstand als Zweite ins Ziel, während Niewiadoma Dritte wurde. Niedermaier belegte zeitgleich den fünften Platz auf dieser Etappe. Die fünfte Auflage der Tour de France Femmes, die erstmals auch über den Mont Ventoux führte, wurde als voller Erfolg gewertet und war die längste und anspruchsvollste Austragung seit der Neuauflage im Jahr 2022.

Marlen Reusser, die drei Tage im Gelben Trikot unterwegs war, gab ihren Podiumsplatz noch ab, nachdem sie am zweiten Anstieg abgehängt wurde und stürzte. Die zweimalige Giro-Siegerin Elisa Longo Borghini profitierte davon. Niedermaier fehlten 49 Sekunden auf die Italienerin.

Source: sueddeutsche.de

David Zimmermann ist Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball, Bundesliga und internationale Wettbewerbe.

Sport